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Gefahrgutunfall sowie ein Feuer beschäftigten am Dienstagnachmittag die Feuerwehr Hürth

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Gegen 13:30 Uhr wurde die hauptamtliche Wache und die Löschzüge Hermülheim, Gleuel, sowie der Rettungsdienst der Feuerwehr Hürth zu einem Gefahrgutunfall auf dem Gelände einer Gefahrgutspedition in Hürth-Hermülheim alarmiert.

Dort ist bei Verladearbeiten ein 200 Liter Fass durch einen Gabelstapler beschädigt worden. Dies führte zu einer Leckage,
woraufhin ca. 5 kg des giftigen Produktes ausgetreten sind.

Durch einen Mitarbeiter der Spedition wurde die Leckage bereits vor Eintreffen der Feuerwehr gestoppt und ein Chemikalienbinder aufgebracht. Der Mitarbeiter wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst behandelt und einem Krankenhaus zugeführt.

Das defekte Fass wurde durch die Feuerwehr in ein Bergefass umgeladen, sodass ein gefahrfreier Transport gewährleistet werden konnte.

Im Verlauf des Einsatzes wurden Messung innerhalb und außerhalb des Geländes durchgeführt. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.

Während des Einsatzes übernahm der Löschzug Kerpen-Brüggen mit Unterstützung der Feuerwehr Brühl einen parallel Einsatz in der Nähe des Gefahrguteinsatzes. Dort brannte in voller Ausdehnung ein Container auf dem Gelände einer Firma. Der Brand konnte schnell durch die Kräfte gelöscht werden.

Gegen 16:00 Uhr konnten alle Kräfte wieder Einsatzbereit ihre Heimatwachen anfahren.

Im Einsatz waren rund 35 Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes der Stadt Hürth, ein Notarzt der Feuerwehr Frechen sowie die Feuerwehr Brühl und der Löschzug Brüggen der Feuerwehr Kerpen.

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